Oh Lissabon! Oh Porto! – Instagram-Travel-Diary

Lissabon

Nach eine fast zweimonatigen Pause gibts heute mal wieder von mir zu hören und zwar von meinem Urlaub in Lissabon und Porto, wo ich die letzte Woche verbracht habe. Von Lissabon und wie schön es dort ist, hört man ja ziemlich oft, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen und sind diese so hoch, ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese entäuscht werden meist fast ebenso groß. Doch mit Lissabon war alles anders. Diese Stadt hat es tatsächlich geschafft meine Erwartungen zu übertreffen und am Ende des Urlaubs wollte ich, das er Mal, so gar nicht zurück nachhause.Schon vor der Reise habe ich mir vorgenommen diesen Urlaub so untourististisch und entspannt wie möglich zu gestalten. Ich wollte gemütlich durch die Stadt schlendern, so viel wie möglich einfach auf mich zukommen lassen und einfach jeden Moment genießen. Deshalb blieb diesesmal auch meine Kamera zuhause. Ganz lassen konnte ich das Fotografieren aber doch nicht und besonders schöne Momente wurde trotzdem festgehalten. Deshalb gibts hier heute ein kleines Instagram-Travel-Diary samt ein paar Tips (v.a. wo man die besten Smoothies übeerhaupt bekommt)

Lissabon
Lissabon

Gereist bin ich diesesmal mit meiner Schwester und zwar zunächst nach Lissabon, danach mit dem Zug nach Porto und von Porto gings dann wieder nach Hause. Wir sind am Samstag am späten Nachmittag in Lissabon gelandet und von dort dann mit der Metro driekt in die Stadt gefahren. Sehr praktisch finde ich. In Lissabon gibt es für die öffentlichen Verkehrsmittel eine Karte zum Aufladen die man direkt am Automaten bekommt und um 50 Cent erwerben kann. Auf diese kann man dann Tickets nach Wahl oder Geld, von dem dann beim Enwerten der jeweilige Ticketpreis abgezogen wird, laden. Wir haben uns dafür entschieden Geld auf die Karte zu laden. Erstens sind so die Ticketpreise etwas billiger. Zweitens wird die Metro in Lissabon von einem anderen Unternehmen wie die anderen öffentlichen Verkehrsmittel geführt weshalb man auf die Karte nur Tickets je eines Unternehmens laden kann, wenn man aber Geld auf diese geladen hat,kann man die Karte für alle öffentlichen Vehrkersmittel benutzen. Gewohnt haben wir in einer relativ ruhigen Seitengasse im Barrio Alto. Die Lage war ehrlich gesagt einfach nur perfekt. Nicht nur, dass ich die Gegend als super schön empfunden habe, hier finden sich auch zahlreiche Bars und Restaurants und auch Alfama, die Altstadt, war problemlos zu Fuß erreichbar. Am ersten Tag haben wir nur etwas unsere Wohngegend erkundet und uns mit ein paar Lebensmittel für die Woche eingedeckt (praktischerweise haben viele  Supermärkt auch Samstags und Sonntags bis 21Uhr geöffnet).

LissabonLissabon
Lissabon
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Am zweiten Tag sind wir nach einem gemütliche Frühstück in Richtung Alfama spaziert, zuerst zum Elevador de Santa Justa (ein frei stehender Aufzug), danach entlang der Rua Augusta zum Parςa Do Comercio und dann zum Aussichtspunkt Mradouro de Santa Luzia, wo wir eine kleine Pause gemacht haben und den Ausblick bei einem Kaffee genossen haben. Schließlich sind wir zum Castel S. Jorge, eine auf einem Hügel gelegene Festungsanlage, von wo man ebenfalls einen fanatastischen Ausblick auf die Stadt hat. Die gesamte Strecke könnte man auch mit der berühmten 28er Tram fahren. Diese ist aber meist ziemlich überfüllt und man kann die Strecke auch problemlos selbst laufen Für ein spätes Mittag- bzw. frühes Abendessen sind wir dann ins Café Royal. Das Café ist nicht nur wunderschön, mit traumgaften Gastgarten, sonder hat auch super leckers Essen von dem einiges vegetarisch und manches vegan ist. Ich habe von dem Café das erste Mal bei Teetharejade entdeckt (im Video findet ihr noch ein paar andere Tips  für Lissabon und einen kleinen Einblick in das Café)Den Abend haben wir im Jardim da Estrela ausklingen lassen.

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Lissabon

Am dritten Tag haben wir der LX Factory einen Besuch abgestattet. Das ist ein altes Fabriksgelände wo sich Künstler, Handwerker, Designer usw. niedergelassen haben und sich ein paar ziemlich süße Läden und Cafés befinden. Fährt man mit der Tram bis zur Station Calvário hat man nur noch einen sehr kurzen Fußweg. Im Gastgarten des  Café na Fábrica haben wir dann eine kleine Pause eingelegt bevor es wieder ins Appartement ging. Am Abend sind wir dann auf Empfehlung einer Freundin zum Essen ins Atalho Real gegangen. Berühmt ist es für seine Steaks und seine Burger und obwohl wohl eigentlich ein Restaurant für Fleischliebhaber gibt es auch einen vegetarischen Burger der einfach unglaublich lecker war. Besonders begeistert war ich von der Atmosphäre. Das Restaurant befindet sich in einem unglaublich schönem Haus und der Gastgarten befindet sich direkt neben dem botanischen Garten. Einfach wunderschön. Nicht zu vergessen sind die wirklich sehr guten Preise.

Lissabon

Am vierten Tag sind wir eigentlich einfach nur ein bisschen durch die Stadt spaziert und haben dem berühmten Flohmarkt Feira da Larda, der jeden Samstag und Dienstag von 6 bis 15 Uhr  hinter dem Kloster São Vincente da Fora stattfinet,  einem Besuch abgestattet. Und natürlich musste ich wieder bei der YAO Pressed Juicery vorbeschauen, die sich gleich um die Ecke unseres Appartements befand. Hier gibt es nicht nur super leckere Säfte und Kaffee sondern auch Superfoodmoothies von denen es mir der Bluberry Muffin besonders angetan hat. Einfach super lecker und auch die Preise habe ich als sehr gut empfunden.

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Am fünften Tag haben wir uns auf den Weg nach Porto gemacht. Wir sind vom Bahnhof Santa Apolónia (Enstation der Metro Linie Azul) bis zum Bahnhof Campanha gefahren, wo sich auch alle Metrolinien Portos treffen. Wir sind mit dem IC gefahren und haben für die etwas über dreistündige Fahrt unschlagbare € 24, 50 bezahlt. Im IC bekommt man einen Sitzplatz zugeteilt, also nicht einfach irgendwo hinsetzen. Am Nachmittag sind wir dann in Porto angekommen und zuerst zu unserem Appartment gefahren, dessen Lage sich wiedereinmal als perfekt herausgestellt hat. Wir haben fast direkt neben der Station Trindade gewohnt, in deren Nähe nicht nur fast alle wichtigen Verkehtsmittel weggehen sondern von wo man auch zu Fuß schnell in der Altstadt ist. Den sechsten Tag unserer Reise haben wir auch gleich genutzt um uns diese anzusehen. Die Altstadt mit ihren engen Gassen und der dichten Bebauung ausgehend vom Ufer des Douro zählt nicht umsonst zum Weltkulturerbe er UNESCO. Außerdem haben wir natürlich der berühmten Buchhandlung Livraria Lello e Irmão einen Besuch abgestattet. Der Buchhandlung wird ein Einfluss auf die Harry-Potter-Romanwelt nachgesagt und sieht man diese erst einmal von innen, ist dies durchaus vorstellbar. Ich habe mich jedenfalls ein wenig, wie bei Harry Potter gefühlt. Der Andrang ist hier ziemlich groß und man mus 3 € bezahlen bevor man hinein darf. Die 3 € bekommt man bei einem Kauf aber wieder gutgeschrieben.

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Porto

Am siebten Tag unserer Reise haben wir es dann endlich geschafft auch ans Meer zu fahren. Wir sind mit dem Bus hin und zurück gefahren. Die Bus Linie 500 fährt entlang der Küste und dann des Ufers des Duoro und schließlich zum berühmten Bahnhof S. Bento, weshalb ich diese empfehlen würde. Auch in Porto gibt es für die Verkehrsmittel um 50 Cent eine Karte zum Aufladen mit Tickets. Hier kann man die Tickets aber für alle Verkehrsmittel benutzen. Man zahlt hier je nachdem durch wieviele Zonen man fährt, diese sind für die einzelnen Linien an den Bushaltestellen eingezeichnet und ansonsten findet sich in den Metrostationen immer ziemlich viele Angstellte die sehr freundlich helfen. Und auch ansonsten findet sich bestimmt immer jemand er einem weiter hilft.

Der letzte Tag bestand für uns eigentlich nur noch aus Ab- und Heimreise. Da unser Flug sehr früh ging konnten wir für unseren weg zum Flughafen nicht die Metro benutzen, mit der man in einer ca. halben Stunde dort ist. Zum Glück gibt es aber in Porto auch eine Nightline 3M (4 Zonen) die einmal stündlich fährt und mit der man ebenfalls in einer halben Stunde am Flughafen ist. Insgesamt kann ich nur sagen, dass dies wahrscheinlich mein bisher schönster Urlaub überhaupt war und sich derzeit Lissabon und Madrid ein Kopf-anKopf-Rennen um Platz zwei meiner Liebblingsstädte (nach Wien natürlich) liefern. ❤

 

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2 Gedanken zu “Oh Lissabon! Oh Porto! – Instagram-Travel-Diary

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