Sizilien? Immer wieder!

Sizilien

Wie in meinem letzten Beitrag angekündigt, habe ich die letzte Woche, genauer gesagt 8 Tage, mit zwei Freundinnen und Hund auf Sizilien verbracht. Wir sind von Wien aus nach Palermo geflogen, haben dort ein paar Tage verbracht und  haben uns dann ein Auto gemietet um damit ein wenig die Insel zu erkunden.  Und was soll ich sagen, was man so im Allgemeinen über den Autofahrstil der Süditaliener hört, entspricht tatsächlich der Wahrheit: Geschwindigkeitsbeschränkungen werden mehr als Vorschlag als als Vorschrift betrachtet, der Blinker scheint im Gegensatz zur Hupe als eher unnötiges Accessoire betrachtet zu werden und geparkt wird einfach überall: im absoulten Halteverbot, auf dem Gehsteig oder auch mal auf der Straße.  Aber mit ein bisschen Vorsicht ( und Nerven) ist der Verkehr auf jeden Fall zu meistern. Ich würde mir auf jeden Fall wieder ein Auto nehmen, denn so kann man wohl am meisten von der unglaublich beeindruckenden Landschaft Siziliens sehen. Das Wetter war während der ganzen Woche, wohl typisch für diese Jahreszeit, ziemlich wechselhaft: mal sonnig und warm und im nächsten Moment regnerisch und ziemlich kühl, Zwiebellook war also angesagt.

Die ersten drei Tage haben wir in Palermo verbracht. Die meiste Zeit sind wir einfach durch die Stadt spaziert und haben uns dabei die ein oder andere Sehenswürdigkeit (Cattedrale di Palermo, San Cataldo, Palazzo dei Normani & Capella Palatina, San Giovanni degli EremitiCatacombe dei Cappuccini) angeschaut. Am 3. Tag sind wir auf Monte Pellegrino gegangen. Hier hat man einen traumhaften Ausblick über die Stadt, der auch den ein oder anderen Regenschauer auf dem Weg nach oben wert war. Besonders angetan haben es mir in Palermo die zahlreichen Palmen, wie auf den Fotos  unschwer zu erkennen ist. Gewohnt haben wir in einem süßen Appartement in zentrale Lage unweit des Mercato della Vucciria, wo wir uns mit Obst- und Gemüse eingedeckt haben.

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Am vierten Tag haben wir uns dann Morgen auf  den Weg nach Cefalù gemacht. Das erste Stück sind wir auf einer Landstraße gefahren. Man kann aber, falls man Wert auf eine schöne Strecke entlang der Küste legt, getrost auch die Autobahn nehmen. Auf Cefalù habe ich mich vor der Reise besonders gefreut und das zu Recht. Der Ort liegt an der Küste unnterhalb des Bergfelsens La Rocca. Die verwinkelte Altstadt mit den zahlreichen Palazzi ist ebenso schön, wie der alte Hafen mit den kleinen Fischerboten und der Dom samt Domplatz. Am Domplatz haben wir dann auch in der Ostaria del Dumo gegessen. Hier hat man nicht nur einen  tollen Ausblick auf den Dom, man kann hier auch wirklich gut und preiswert essen und der Service war sehr sehr freundlich und zuvorkommend. Vegane Gerichte und Sonderwünsche waren hier, wie eigentlich überall wo wir auf Sizilien waren, kein Problem.

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Am Abend des gleichen Tages sind wir dann weiter ins Landesinnere nach Enna, von wo aus man einen wunderschönen Ausblick hat, gefahren. Dort haben wir auch übernachtet und den nächsten Tag verbracht bevor wir weiter nach Catania gefahren sind.

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Die letzten drei Nächte auf Sizilien haben wir in Catania, wo wir in einem unglaublich süßen Appartement gewohnt haben, verbracht. Unsere Gastgeberin und die Nachbarn haben uns unglaublich freundlich begrüßt und uns mit zahlreichen Tipps für unseren Aufenthalt versorgt. Wobei wir Catania zu Beginn hauptsächlich als Startpunkt für Ausflüge nützen wollten. So haben wir dann von dort aus zunächst Siracusa und Noto besucht. In Siracusa haben wir unseren gesamten Aufenthalt auf der unglaublich schönen Insel Ortyga verbracht. Ein zusätziches Plus, das Ortyga eigentlich gar nicht nötig hat, war für mich, dass  sich in der dort befindlichen Kirche Santa Luica alla Badia  das Begräbnis der Hl. Luica von Caravaggio befindet. Und wer mich kennt, weiß, dass ich ein sehr sehr großer Caravaggio Fan bin und mir vorgenommen habe so viele seiner Gemälde zu sehen wie möglich. Den Abend des selben Tages haben wir in Noto verbracht, das mit seinen honigfarbenen Häusern als schönste Barrockstadt Siziliens gilt.

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Am vorletzten Tag wollten wir eigentlich  den Ätna besteigen aufgrund des Wetters und der Menge an Schnee die dort noch lag, entschieden wir uns dann doch lieber einfach eine Runde um diesen zu fahren und anschließen Taormina zu besuchen, von wo aus man an schönen Tagen eine guten Ausblick auf den Vulkan hat. Das Wetter war an diesem Tag dafür leider zu schlecht, aber die Aussicht war auch ohne Ätna die Reise auf jeden Fall wert. Besonders gut ist die Aussicht vom Teatro Greco (€ 10 Eintritt, € 5 Eintritt für unter 25jährige). In Taormina könnte man auch mit eine Seilbahn hinab zur Küste fahren, für was bei unserem Aufenthalt leider keine Zeit mehr war.

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Den Tag der Abreise haben wir zunächst noch in Catania verbracht, bevor wir zurück zum Flughafen und nach Palermo gefahren sind. Von Catania habe ich ehrlich gesagt zuvor nicht so viel Gutes gehört und dementsprechen waren meine Erwartungen auch nicht besonders hoch.  Um so überraschter war ich dann wie gut mir Catania gefallen hat, die Altstadt ist mit ihren Bauten aus Lavastein ist meiner Meinung nach wunderschön. Den Fischmarkt sollte man wie auch Anfiteatro Romana (€ 8 Eintritt, € 3 für unter 25jährige) unbedingt besuchen und abseits der Sehenswürdigkeiten gibt es hier zahlreiche Restaurants, Cafés und Pubs wo man gut seine Zeit zu verbringen kann.

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Der Urlaub auf Sizilien war wirklich wunderschön und ich kann nur jedem nahe legen die Insel einmal zu besuchen. Die Landschaft ist wirklich abwechslunsgreich und einfach wunderschön, die Altstädte Catanias, Cefalùs und Siracusas muss man einfach gesehen haben und Arancini einfach gegessen haben.  Ich war bestimmt nicht das letzte Mal dort, alleine um auch den Westen und Süden der Insel zu sehen und dem Krater des Ätna etwas näher zu kommen MUSS ich das ja fast.

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3 Gedanken zu “Sizilien? Immer wieder!

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