Rote Rüben Quiche

vegan winterlich mit Soja

Rote Rüben Quiche

Blöderweise habe ich ja meinen „winter is coming“ schon letzte Woche verschleudert. Dabei würde das  doch auch so gut zu meiner Rote Rüben Quiche (Rote Bete Quiche) passen, denn neben Süßkartoffeln und Rotkraut gehören u.a.  Rote Rüben lebensmitteltechnisch für mich absolut zum Winter. Und damit wirklich Winter auf den Tisch kommt, habe ich die Quiche mit etwas Wirsing serviert. Ich finde ja, dass jede Jahreszeit essenstechnisch etwas für sich hat und aus irgendeinem Grund passt sich mein Geschmack da auch gerne etwas an. So gerne ich im Frühling Spargel esse und im Winter Kohlsprossen jeweils zur anderen Jahreszeit könnten mir diese auch bei Verfügbarkeit – woher auch immer – gestohlen bleiben.

Rote Rüben Quiche

rote bete QuicheEinen Vorgeschmack auf dieses Gericht gab es ja bereits in meinem letzten Beitrag, in dem ich Ideen für ein Thangsgiving Menü vorgeschlagen habe. Und meiner Meinung nach habe ich diese Rote Rüben Quiche zurecht mit einbezogen. Ich finde nämlich, dass sie einfach himmlisch schmeckt und die Intensität des Geschmacks nach Roten Rüben  genau richtig und nicht zu stark ist, sodass diese vielleicht auch dem/der ein oder anderen schmecken könnte, die/der normalerweise nicht wirklich etwas mit Roten Rüben anfangen kann. Dazu gegessen habe ich Wirsing,  Avocado, etwas Sojajoghurt mit Zitrone, gehackte Mandeln (besonders lecker wenn sie leicht geröstet sind) und Krenn. Viele Komponenten, die die schon alleine sehr leckere Quiche, einfach sagenhaft gut machen.

Apropos Quiche: Was ist eigentlich der Unterschied  zwischen einer Quiche und einem Pie?

Rote Beete Quiche

Rezept: Rote Rüben Quiche

/für 1 Quiche (26er Form)

Zutaten:
200g Dinkelvollkornmehl
4 EL ÖL (z.B. flüssiges Kokonussöl)
1 Prise Salz
80ml Wasser

500g gekochte rote Rüben
400g Seidentofu
1kleine rote Zwiebel
1kleine Knoblauchzehe
Saft einer Zitrone
1 TL Salz
1 TL Kreuzkümmel
etwas Öl

 

Und so wird’s gemacht:
Zunächst muss der Teig zubereitet werden. Dafür Dinkelmehl, Olivenöl, Salz und Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten. Mann kann das Öl auch durch Margarine oder Butter ersetzen (ca. 150g). Der Teig kommt dann für ca. eine halbe Stunde  in den Kühlschrank. Das Backrohr auf 200°C vorheizen. Den Teig ausrollen, in eine Form geben, mit einer Gabel einstechen und für ca. 15 Minuten blind vorbacken. In der Zwischenzeit die Roten Rüben in Würfel schneiden, die Zwiebel und den Knoblauch hacken. Zunächst Zwiebel in einer heißen Pfanne etwas anbraten. Sobald dieser schon etwas weich ist Knobluch und Rote Rüben Würfel ca. 5 Minuten mitbraten. Anschließen gemeinsam mit Seidentofu, dem Saft einer Zitrone, Salz und Kreuzkümmel pürieren. Nochmal abschmecken und danach, auf den vorgebackenen Teig geben. Die Quiche kommt so nochmal für ca. eine halbe Stunde in das Rohr. Vor dem Essen etwas auskühlen lassen.

Rote Rüben Quiche

⇒ Rote Rübe: Die Rote Rübe, die auch als Rote Beete und in Teilen Österreichs als „Rohnen“ bekannt ist, gehört zu den Gänsefußgewächsen und ist mit Mangold und Zuckerrübe verwandt. Beatin ist nicht nur intensiv rot, sondern auch gesund, er schützt Zellen und Gefäße. Außerdem sind rote Rüben reich an Mineralstoffen wie z.B. Kalium, Magnesium und Eisen sowie B-Vitaminen, Vitamin C und Folsäure. Rote Rüben sind übrigens, weil sie sich in kühlen Lagerräumen gut aufbewahren lassen, im Großen und Ganzen  das ganze Jahr über erhältlich
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6 Gedanken zu “Rote Rüben Quiche

  1. Ein tolles Rezept und wunderschöne Bilder, um die ich dich ehrlich gesagt ein bisschen beneide. 🙂

    Magst du mir verraten, mit welcher Kamera du fotografierst? Ich überlege, demnächst fototechnisch etwas aufzurüsten und suche noch nach einem guten Modell. 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    Gefällt 1 Person

    • Vielen vielen Dank! ❤ ❤ ❤

      Ich fotografiere mit einer Canon Eos 1200D, das ist eine Einsteigerkamera und verglichen mit anderen Modellen ist sie auch nicht teuer. Als ich sie bekommen habe, wollte ich das Fotografieren mal ausprobieren und da ich nicht wusste, ob ich wirklich längere Zeit dabei bleibe habe ich mich für dieses Modell entschieden. Ich bin bisher auch wirklich zufrieden damit. Ich fotografiere übrigens auch mit dem "Standarobjektiv", das sehr oft dabei ist (18-55mm) und oft keinen allzu guten Ruf hat. Aber auch damit, war ich,als absoluter Leihe, bisher zu frieden. Obwohl demnächst wahrscheinlich ein 50mm Objektiv dazu kommen wird.

      Liebste Grüße u. vielen Dank nochmal,
      Lisa

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