Ein Blick in den Vorratsschrank oder: Getreide und so.

Mein letzter und bisher einziger Beitrag zu meinem Vorratsschrank ist (Schande über mein Haupt) schon so lange her, dass man fast meinen könnte, außer Hülsenfrüchte gibt es bei mir in der Küche meistens nichts zu essen. Diesem Eindruck muss natürlich so schnell wie möglich entgegengewirkt werden und daher gibt es heute den zweiten Einblick in meinem Vorratsschrank: Heute dreht sich alles um Getreide und so. Also um Getreide und Pseudogetreide um es genauer zu sagen.

Spicy Rice Salad

(Pseudo)Getreide gibt es bei mir eigentlich täglich. Was kaum schwer zu schaffen ist, da ich ja fast jeden morgen Haferflocken esse. Aber auch ansonsten kommt diese „Lebensmittelgruppe“ nicht zu kurz. Damit ich immer vorbereitet bin und genau das zuhause habe, was ich dann auch essen will habe ich eigentlich immer Haferflocken, Vollkronreis, Hirse, Quinoa, Buchweizen und Amarant zuhause All diese Lebensmittel lagere ich in luftdichten Vorratsbehältern aus Glas.

chocolate banana bread granola

Haferflocken: Haferflocken, wer hätte es gedacht, ist mein Liebling aus dieser Gruppe. Bis auf ganz wenige Ausnahmen gibt es diese bei mir, wie erwähnt, täglich zum Frühstück. Meist in Form von Oatmeals. Und was sich zunächst vielleicht langweilig anhört, ist unglaublich abwechslungsreich ob als Overnight-Oats, als cremigen warmen Brei oder überbacken, ob mit Kürbis oder mit Marillen. Die Möglichkeiten sind fast unendlich. Ich habe meist drei, aber immer zwei (grob und fein) verschiedene Sorten Haferflocken zuhause. Haferflocken können nicht nur unglaublich gut schmecken und sind super billig, sie sind auch total gesund denn Haferflocken enthalten viele Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate. Dadurch liefern diese auf längere Zeit konstant Energie und wirken sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. Außerdem enthalten sie u.a. die Vitamine B3, B5, B6 und E, Magnesium, Kalium, Kupfer, Eisen und Zink.

Vollkornreis: Reis mochte ich eine Zeitlang gar nicht gerne. Bis ich eines Tages die Vollkornversion  versucht habe. Seit dem kommt dieser eigentlich fast wöchentlich – ob als Risotto, Salat, Beilage oder Süßspeise – auf den Tisch und ich frage mich, warum nicht alle Vollkronreis essen, hat diese doch ein so tolles nussiges Aroma und weißer Reis schmeckt (für mich) einfach nach nichts. Ihr versteht schon, ich mag Vollkornrei viel lieber. Hinzu kommt das Vollkornreis auch noch ziemlich gesund ist, da er voll gepackt mit B Vitaminen ist und  zudem u.a. Magneseium, Eisen und Zink enthält. Nicht zu vergessen ist, dass Vollkornreis besser für den Blutzuckerspiegel ist.

cremiger Kokosnusspolenta mit Currygemüse

Hirse: Hirse habe ich ehrlich gesagt erst vor ein paar Monaten für mich entdeckt und ich muss sagen, ich finde es ein bisschen schade, dass  es so lange gedauert hat. Sie ist nämlich köstlich. Ob süß, im Salat oder als leckere Hirsepfanne. Von Hirse kann ich zur Zeit kaum genug bekommen und das ist gut so. Hirse ist nämlich sehr mineralstoffreich und enthält besonders viel Eisen, Magnesium und Silizium. Damit dieses Eisen vom Körper besonders gut aufgenommen werden kann, sollte man Vitamin-C haltige-Lebensmittel dazu essen.

Quinoa: Quinoa, wer hätte es gedacht, ist weit entfernt verwandt mit Spinat oder roter Rübe (Beete). Sie enthält viele Ballaststoffe und ist daher gut für den Blutzuckerspiegel. Zudem ist sie eine gute Eiweißquelle und enthält daneben u.a. Eisen, Magnesium, Kalzium, Zink, Kuper und Mangan. Es gibt weiße, rote und schwarze Quinoa, wobei ich am liebsten die weiße Variante mag und deshalb immer diese zuhause habe.

Buchweizen: Buchweizen, man mag es wahrscheinlich kaum glauben, habe ich eine Zeit lang nicht besonders gerne gegessen. Das hat sich mittlerweile zum Glück geändert. Ich esse es ab und zu gerne zum Frühstück als Porridge, im Salat oder auch als Risotto. Auch das Mehl benutze ich ab und an z.B. für Pancakes oder  Pita Brot. Buchweizen zählt im Übrigen zu den Pseudogetreiden und enthält keine Gluten. Genauer gesagt ist dieser mit dem Rhabarber verwandt und zählt zu den Knöterichgewächsen. Buchweizen schmeckt nicht nur lecker nussig sondern enthält auch noch u.a. Eisen, Magnesium, Kalium, Kalzium, B-Vitamine und Vitamin E. Zudem ist er reich an Ballaststoffen und damit gut für den Blutzuckerspiegel

Amaranth: So wie Buchweizen ist auch Amaranth ein Pseudogetreide und enthält keine Gluten. Dafür enthält er aber Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Zink und viel Lysin. Die Kröner schmecken, finde ich sehr gewöhnungsbedürftig, weshalb ich diese auch eigentlich nie zuhause habe. Gepoppten Amarant mag ich dafür umso lieber. Besonders gerne streue ich diesen über mein Oatmeal.

Ansonsten habe ich auch noch des Öfteren Polenta und Couscous zuhause. Aber diese beiden sind keine sooo fixer Bestandteile meines Lebensmittelvorrates.

Rote Rüben Falafel Sandwich

Mittlerweile ist bei mir die Zubereitung dieser (Pseudo)getreidearten schon in Fleisch und Blut (wie ekelhaft hört sich das bitte an?) übergegangen und ich wiege diese meist  (je nach benötigter Menge) ab und gebe nach Gefühl Wasser dazu. Als das noch nicht so war, habe ich  das Verhältnis meist mit einem Becher oder einer Tasse eingeschätzt. Das fand ich recht praktisch. Aus diesem Grund habe ich das Verhältnis in der Tabelle untern auch so angegeben. Um auch abschätzen zu können wie viel Gramm man dann so zubereitet, hab ich als Mengenangabe Cups verwendet und  die Gramm die jeweils ein Cup eines Lebensmittels enthält in die Klammer geschrieben.

grains

Übrigens bereite ich Reis, Buchweizen und Co. auch gerne mal im Voraus vor oder koche eine größere Menge und bewahre diese dann im Kühlschrank  für 2 bis 3 Tage auf. Dann müssen diese bei Bedarf nur noch erhitzt werden.

Welche (Pseudo)Getreidearten dürfen in eurem Vorratsschrank nie fehlen?

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5 Gedanken zu “Ein Blick in den Vorratsschrank oder: Getreide und so.

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