Ein Blick in den Vorratsschrank oder: Wie koche ich getrocknete Hülsenfrüchte

Ich persönlich finde es, wie ich schon ein paar mal erwähnt habe, immer besonders interessant Einblicke in die die Art und Weise wie sich andere ernähren und warum sie das tun, zu bekommen. Damit in Zusammenhang steht dann auch die Frage, was sich so alles in deren Vorratsschrank befindet. Und so  ein Blick in einen fremden Vorratsschrank ist für mich zugegebenermaßen interessanter, als der in einen fremden Kleiderschrank. Und weil ich das so interessant finde, dachte ich, ich gebe einmal einen Einblick in meinen Vorratsschrank, zumindest in einen Teil, nämlich jenen der Hülsenfrüchte. Und das Ganze mit Kochanleitung.

Sweet Potato Dal
Sweet Potato Dal

Bohnen, Linsen und Erbsen sind nicht nur äußerst lecker und vielseitig (Kichererbsenbrownies, Cookies aus schwarzen Bohnen, „Käsesauce“ aus weißen Bohnen etc.), sondern auch noch äußerst gesund. Sie enthalten viele Ballaststoffe, Protein, Zink, Eisen, B-Vitamine uvm. Außerdem ist die Auswahl an unterschiedlichen Hülsenfürchten nahezu unendlich. Wie bereits in meinem Black Bean Burger Rezept erwähnt gibt es alleine über 500 Sorten verschiedene Bohnen. Nun, ganz so viele habe ich (leider) nicht zuhause. Die folgenden Hülsenfrüchte habe ich so gut wie immer zuhause: Erbsen, schwarze Bohnen, Kidney Bohnen, weiße Bohnen, Kichererbsen, Belugalinse, rote Linsen, grüne (oder braune Linsen).

Black Bean Burger
Black Bean Burger

Besonders häufig, d.h. fast wöchentlich, kommen bei mir rote Linsen, die sich, weil sie so schnell weich sind, besonders gut für Dal oder diverse Eintöpfe eignen,  Kichererbsen, denn eine Woche ohne Hummus und Falafel kommt bei mir fast nie vor und schwarze Bohnen, deren Geschmack ich einfach über alles liebe, auf den Tisch. Bis auf Erbsen, die ich immer in gefrorener Form auf Vorrat habe, habe ich alle anderen Hülsenfürchte in getrockneter Form vorrätig. Einerseits sind sie in getrockneter Form einfach billiger und anderseits, und das ist der für mich viel wichtigere Grund, habe ich so den viel besseren Überblick, was ich da esse, als wenn ich sie in Dosenform kaufe, wo sie in irgendeiner Flüssigkeit schwimmen. Und das Kochen ist denkbar einfach – mit kaltem Wasser abspülen – einweichen, falls erforderlich – kochen.

getrocknete HülsenfrüchteLinsen muss man eigentlich, wie in der Tabelle angegeben,  nicht einweichen, es wird aber ab und zu empfohlen, weil sie so besser für die Verdauung sind. Ein weiterer Vorteil ist, das vorher eingeweichte Linsen nicht so lange kochen müssen bis sie gar sind. Ich weiche Linsen allerdings  nur ganz selten, weil es ganz einfach meine Hülsenfrüchte für spontanes Kochen sind. Bei getrockneten Bohnen und Kichererbsen muss man, da man sie einweichen muss, dementsprechend etwas vorausplanen. Man kann aber bereits gekochte Bohnen durchaus für ein, zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren, bevor, sie dann tatsächlich in einem Gericht verarbeitet werden.

Welche Hülsenfrüchte befinden sich immer in eurem Vorratsschrank und kommen besonders oft zum Einsatz? Kauft ihr sie bevorzugt in getrocknete Form oder in der Dose?

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5 Gedanken zu “Ein Blick in den Vorratsschrank oder: Wie koche ich getrocknete Hülsenfrüchte

  1. […] es eine Anleitung) , die Kichererbsen gekocht werden (falls keine vorgekochten verwendet werden, HIER gibt es eine Anleiting)und falls man die Tortillas selber macht diese zubereitet werden, ansonsten […]

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