Book Review: My New Roots

Zugegeben das Kochbuch My New Roots rückte zuerst aufgrund des wunderschönen Einbands in den Fokus meines Interesses. Erst ein bisschen später habe ich mir den Blog My New Roots von Sarah Britton angesehen.  Nachdem sich dann eine Freundin das Buch gekauft hat und sie nur positiv darüber gesprochen hat musste ich es auch haben und das obwohl ich mir in diesem Monat bereits ein Kochbuch gekauft hatte. (Naja, wie schon bei der letzten Kochbuchbesprechung erzählt, setzt bei mir wenn es um den Kauf von Kochbüchern oder besser gesagt Büchern im Allgemeinen geht, der Verstand aus) Mit diesem Kauf bin ich aber wirklich sehr zufrieden. Ich habe Klebezettel auf die Seiten geklebt, auf denen Rezepte beschrieben sind, die ich nachmachen will oder auch schon nachgemacht und für gut befunden habe. Dieses System ist aber in diesem Fall nicht besonders sinnvoll, denn man merke sich: Wenn man fast jedes Rezept markiert, kann man nicht mehr wirklich von Markierung sprechen!

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Buch: My New Roots. Inspired plant-based recipes for every season.
von: Sarah Britton
Sprache: Englisch (sehr leicht zu verstehen)
Seiten: 256
Einband: Hardcover
Rezepte:  fast 100 Rezepte
Mengenangaben: Gramm und Milliliter/ Cups

Bevor es mit den Rezepten losgeht erzählt Sarah Britton kurz ihren Werdegang wie sie zu ihrer Ernährungsweise gekommen und was ihre Ernährungsphilosophie ist. Ich mag so etwas immer sehr sehr (wie auch Wiederholungen) gerne, weil ich es einfach unglaublich interessant finde zu erfahren welche Einstellung Menschen zu Lebensmitteln und Ernährung haben. Im darauf folgenden Kapitel  Essential Techniques wird erklärt wie unterschiedliche Hülsenfrüchte und Getreidesorten zubereitet werden (wie lange man diese einweichen muss, wie lange diese gekocht werden müssen), es wird erklärt wie man Sprossen zieht und wie man unterschiedliche Sorten verwendet. Außerdem finden sich hier Basis Rezepte für Nussbutter, Nussmilch …

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Der folgende Rezeptteil ist zunächst in die Kapitel Spring, Early Summer, Late Summer, Autum und Winter unterteilt und diese gliedern sich jeweils in Mornings, Small Measures, Mains und Sweets. Alle Rezepte sind vegetarisch, die meisten Rezepte sind vegan. Glutenfreie Rezepte lassen sich im ähnlichen Ausmaß wie vegane Rezepte finden demnach sind sehr viele Rezepte vegan und glutenfrei. Zu jedem Rezept findet sich ein kurze Einleitung in der über das Rezept geplaudert wird und bei einigen gibt es sogenannte „Health Notes“ in denen Informationen zu einem bestimmten, in dem jeweiligen Rezept verwendetet Lebensmittel  oder vorkommenden Inhaltsstoff gegeben wird
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Alle Rezepte sind gut erklärt und  sind im Großen und Ganzen nicht schwierig zuzubereiten und man braucht auch nicht Pürierstab, Küchenmaschine, Entsafter und und und … um das Buch gut nutzen zu können. Den Zeitaufwand der Rezepte würde ich wieder einmal als mittel bezeichnen. Einige sind ruck zuck fertig, manche brauchen etwas länger (u.a. auch dadurch dass gewisse Dinge eine Zeit lang kalt gestellt werden müssen und dgl.) Man verbringt aber beim Nachkochen der Rezepte mit Sicherheit nicht Stunden in der Küche.

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Das Buch kommt in einem wunderschönen Hardcover Einband und auch die Gestaltung im Inneren ist meiner Meinung nach wunderschön. Es gibt zu fast jedem Rezept sehr schöne Bilder und es wirkt alles insgesamt unheimlich „leicht & luftig“ (falls man das über ein Buch sagen kann, aber schaut es euch an und ihr werdet mir zustimmen), hell, freundlich uns ist sehr übersichtlich.

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Lieblingsrezepte:  Thai-Style Coconut Soup with Zucchini Noodles, Maple Spice Pumpkin Butter, Blood Orange Chocolate Cake, Dark Chocolate Cherry Overnight Oats.
Yeah!: Das Buch ist einfach wunderschön, mit Rezepten die einem immer wenn man das Buch durchblättert das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Besonders angetan haben es mir die Frühstücksrezepte (aber ich liebe ja Frühstück sowieso)
Hmmm: Eigentlich nur ein halbes „Hmmm“, denn eigentlich finde ich die Einteilung der Rezepte nach Jahreszeiten sehr gut, da so ein Bewusstsein für Saisonalität geschaffen wird, aber einige Rezepte passen zu mehreren Jahreszeiten und so muss man dann manchmal ein bisschen suchen bis man das gewünschte Rezept  gefunden hat. Aber das ist wirklich jammern auf SEHR hohem Niveau.
Zu empfehlen für:  ALLE!
Fazit:  Ein wirklich tolles Kochbuch das sich nicht nur aufgrund des Aussehens sehr gut im Bücherregal macht, sonder dass man bestimmt auch oft diesem entnehmen wird um etwas nachzukochen. Das Buch zeigt wirklich wie einfach es sein kann gesund, vegan und auch noch glutenfrei zu kochen. Große Liebe.
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6 Gedanken zu “Book Review: My New Roots

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