Book Review: The Green Kitchen

Ich liebe Kochbücher und habe eigentlich immer, auch wenn ich mir gerade erst eines gekauft habe,  eines auf meiner Wunschliste. Ein Kochbuch dessen Kauf ich keine Sekunde bereut habe ist das Buch The Green Kitchen von David Frenkiel & Luise Vindahl die viele wahrscheinlich auch schon vor dem Erscheinen dieses Buches von ihrem Blog Green Kitchen Stories gekannt haben. Mittlerweile ist schon ein weiteres Buch der beiden Autoren erschienen, welches ebenfalls bereits Eingang in meine kleine Sammlung gefunden hat und wovon ich in nächster Zeit wahrscheinlich auch noch berichten werde. Aber nun zur ziemlich ausführlichen Besprechung ihres Erstlingswerkes:

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Buch: The Green Kitchen, von David Frenkiel & Luise Vindahl
Sprache: Englisch (aber u.a. auch als deutschsprachige Ausgabe erhältlich)
Seiten: 250
Einband: Hardcover
Rezepte: ca. 80 vegetarische Rezepte (Frühstück, Drinks, Snacks, Hauptspeisen, Desserts
Mengenangaben: Gramm und Milliliter

gkstories7In dem Buch The Green Kitchen finden sich etwas mehr als 80 Rezepte, die in die Kapitel Basic Methods, Mornings, Lighter Meals, Good to Go, Family Dinners, Small Bites, Drinks und Sweets & Treets eingeteilt sind. Bevor es mit den Rezepten losgeht werden noch Einblicke in die Ernährungsweise, in den Vorratsschrank und Tipps zum Thema Ernährung und Kinder (auf zwei Seiten –  also keine Sorge oder auch keine Hoffnungen machen, wie auch immer – ). Im Abschnitt Basic Methods lassen sich übrigens u.a. Rezepte für Nussmilch/mus, Ghee, Tomatensauce usw. finden.
Alle Rezepte im Buch sind vegetarisch, die meisten glutenfrei, und etwas mehr als ein Drittel sind vegan , wobei einige Rezepte sich ganz einfach veganisieren lassen in dem man z.B. Ahornsirup statt Honig nimmt oder das Ei durch z.B. Chiasamen mit Wasser ersetzt, mitunter werden vegane Alternativen auch unter den Rezepten erklärt. Es wird keine Weizenmehl verwendet und nur sehr selten Tofu (für alle jene die Soja meiden), gesüßt wird mit Datteln, Ahornsirup oder Bananen und alles in allem werden möglichst natürliche und wenig verarbeitete Produkte verwendet.
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Vor jedem Abschnitt werden kleine Einblicke in das Leben der Familie gegeben z.B. wie sehen die Morgen, Abende der Familie aus udgl.  Zu jedem Rezept wird, was ich besonders nett finde, in ein paar Sätzen der Bezug der Autoren zu diesem Rezept erklärt. Die Zutatenliste setzt sich aus Lebensmittel zusammen bei denen man eigentlich keine Schwierigkeiten haben dürfte diese zu bekommen (ohne in 100 verschiedene Geschäfte gehen zu müssen). Der Aufwand der meisten Rezepte bewegt sich im Mittelfeld (Das ist jetzt natürlich sehr subjektiv und sagt irgendwie so gut wie nicht aus, aber man wird bei den wenigsten Rezepte in 10 Minuten fertig sein, sich aber auch nicht stundenlang in die Küche stellen müssen – ob diese Beschreibung jetzt mehr hilft, bezweifle ich irgendwie – ). Die Rezepte sind gut erklärt und müssten für jeden gut nachmachbar sein. Ich habe das Buch seit etwas über einem Jahr, bereits einiges nachgekocht und bisher ist mir alles gelungen.

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Das Buch kommt in einem Hardcover mit sehr vielen wunderschönen Bildern. Es gibt zu nahezu allen Rezepten ein Bild und sogar zwischen den Rezepten sind zusätzliche Bilder zu finden. Nicht nur was den Inhalt, auch was das Design betrifft ist der Name Programm: alles wirkt super naturverbunden, gesund, grün (JA, grün schaut euch das Buch an und ihr werdet mir zustimmen) und trotzdem super lecker (was doch eine Leistung ist, den die Farbe grün, lässt mich normalerweise nicht unbedingt an ein Festessen denken … aber wenn ich da an Avocados denke vielleicht doch …)

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Lieblingsrezepte: Dark Danish Rye Bread, Quinoa Cauliflower & Ramsons Cakes, Baked Herb & Pistachio Falafel, Cardamom & Apple Buns
Yeah!: Ein wunderschönes Buch mit tollen Rezepten, für deren Umsetzung man kein Profikoch, keine Profiköchin sein muss und für die Besorgung der Zutaten auch keine Weltreise unternehmen muss. Die kleinen Einblicke in das Leben und die Ernährungsgewohnheiten der Autoren geben dem ganzen Buch einen tollen persönlichen Touch. Außerdem finde ich es immer aufschlussreich zu lesen, warum sich Menschen wie ernähren.
Hmmm: Es lassen sich doch ziemlich viele der Rezepte auch auf den Blog finden
Zu empfehlen für: Ohne Einschränkungen für Vegetarier und Vegetarierinnen und all jene die keine Gluten essen. Auch als Veganer und Veganerin, glutenfrei lebend oder auch nicht, lassen sich einige Rezepte finden. Diese sollten sich aber klar sein, dass sich doch einige Rezepte nicht verwenden lassen und es für alle jene sicher ergiebigere Kochbücher gibt.
Fazit: Top. Ich kenne niemanden der bei den Cardamom & Apple Buns nach einem Stück aufhören kann.
PSSSST: Die englische Ausgabe (die europäische, nicht die amerikanische) ist derzeit um ca. 10€ billiger als die deutschsprachige Ausgabe.
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4 Gedanken zu “Book Review: The Green Kitchen

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